Obir-Tropfsteinhöhlen

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KärntenBezirk Kärnten

Obir-Tropfsteinhöhlen

Höhle in den Karawanken in Kärnten

Die Obir-Tropfsteinhöhlen liegen in der Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach im Kärntner Hochgebirge. Sie sind Teil eines Tropfsteinhöhlensystems, das sich über 5 km erstreckt und aus Wettersteinkalk besteht. Der Obir, auf dem die Höhlen liegen, erreicht eine Höhe von 2142 Meter. Die Höhlen entstanden durch einsickerndes Oberflächenwasser und beherbergen Stalagmiten, Stalaktiten und Sinterwände. Die Höhlen wurden im 11. Jahrhundert erstmals im Bergbau genutzt, wobei die Bleiberger Bergwerksunion ab 1870 die Entdeckung der Gänge vorantrieb. Durch die Bergbauaktivitäten wurden Teile der Höhlen beschädigt. Der Zugang erfolgt über einen 240 Meter langen Stollen. Die Höhlen umfassen mehrere Natursteinräume, darunter die Lange Grotte, die Wartburghöhle und die Kleine Grotte mit einer Kapelle. Besucher können in mehreren Räumen die Höhlen erkunden, darunter die „Orgel“, eine 6 Meter hohe Sinterwand mit Orgelpfeifenähnlichem Aussehen. In einigen Bereichen gibt es kleine Seen und einen Excentrique, einen Stalaktit, der wie ein Haken wächst. Die Höhlen werden durch eine interaktive Führung mit Multimediatechnik erklärt, die die Geschichte des Bergknappen Marian Rosic erzählt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Eisenkappel-Vellach

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