📷 Bild: Wikimedia Commons
Sylvesterkapelle
Ruine in Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Sylvesterkapelle steht im Schlosspark Weitmar in Bochum und war ursprünglich eine katholische Hauskapelle des Herrensitzes Haus Weitmar. Sie entstand vermutlich im frühen 13. Jahrhundert und diente bis 1543 als katholische Kirche. Während der Reformation wurde sie evangelisch, bis 1868 die Matthäuskirche als neue Gemeindekirche errichtet wurde. Die Ruine wurde 1995 als Baudenkmal geschützt. Die Kapelle war bis 1868 die evangelische Gemeindekirche der Weitmarer. Die Matthäuskirche wurde 1866–1868 gebaut, wobei Teile der Sylvesterkapelle wie die Kanzel und Glocken wiederverwendet wurden. Die Ruine wurde 2010 restauriert und im Turm stehen drei Epitaphe aus dem 17. Jahrhundert. 2012 wurde eine Installation von Richard Serra und 2016 eine Skulptur von William Tucker eingebaut. Die Ruine liegt im nordwestlichen Schlosspark Weitmar und weist gotische sowie romanische Elemente auf. Im Langhaus sind Fensterbänke und ein Spitzbogenfenster erhalten. Der Chor ist drei Stufen höher als das Langhaus. An der Nordseite gibt es eine Tabernakelnische und eine Lavabonische. Die Krypta wurde 2016 freigelegt, um eine Skulptur aus der Kunstsammlung Situation Kunst aufzunehmen. Der kleine Kirchhof neben der Kapelle beinhaltet noch zehn Grabsteine.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle, Ruine, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Bochum
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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