Crevarska Strana

📷 Bild: Wikimedia Commons

Gespanschaft Sisak-MoslavinaBezirk Gespanschaft Sisak-Moslavina

Crevarska Strana

Siedlung in Kroatien

Crevarska Strana ist ein Dorf im Zentrum Kroatiens, das zur Gemeinde Gvozd im Sisak-Moslavina-Kreis gehört. Es liegt im Gebiet der ehemaligen Militärgrenze, die im 17. Jahrhundert auf ehemalige osmanische Gebiete wie Lika, Kordun, Banija und untere Slawonien ausgedehnt wurde. Der Ort war bis 1971 unter dem Namen Vladimirovo bekannt, benannt nach dem kroatischen Dichter und Politiker Vladimir Nazor. Die D6-Autobahn verbindet das Dorf mit anderen Regionen. Der Ort hat eine bedeutende Rolle im Widerstand gegen den Faschismus gespielt. Im Zweiten Weltkrieg verlor Crevarska Strana fast 37 % seiner Bevölkerung, wobei 155 Männer und 37 Frauen starben. 68 der 135 zivile Opfer wurden im Glina-Massaker 1941 getötet, weitere 16 im Ivanović Jarak-Massaker. Die ersten zivilen Opfer starben bereits im Mai 1941 im Jadovno-Konzentrationslager. Die Bevölkerung schloss sich 1941 dem antifaschistischen Widerstand an. 2011 lebten 161 Einwohner im Dorf, was 37,88 % der vorkriegszeitlichen Bevölkerung aus dem Jahr 1991 entspricht. Das Dorf ist für seine historischen Stätten bekannt, darunter der Ort der Bildung der 8. Kordun-Division der Partisanen am 22. November 1942 und das Denkmal für den Aufstand der Bevölkerung von Kordun und Banija. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die umliegenden Gebirge und Täler. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Kroaten, mit einer geringen Zahl an Serben und anderen ethnischen Gruppen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Naselje
Ort
Gvozd
Seehöhe
174 m

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