📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Guilguiffin
Schloss in Frankreich
Der Château du Guilguiffin liegt in der Gemeinde Landudec im Finistère und gehört zu den Châteaux de Cornouaille. Er wurde im 18. Jahrhundert als Residenz von Nicolas Louis de Plœuc errichtet, einem Ratsherrn des Bretanischen Parlaments. Der Bau entstand zwischen 1750 und 1760 unter der Leitung des Architekten Nicolas Pochic, der auch für religiöse Bauten bekannt ist. Das Ensemble umfasst ein Schloss, Nebengebäude, eine Kapelle (als historisches Monument klassifiziert), einen Kornspeicher, einen Gemüsegarten, eine Hofanlage, einen Park und einen Wald. Der Château du Guilguiffin ist seit 2002 als historisches Monument eingetragen. Die Geschichte des Areals reicht bis in die Antike zurück, wobei im 19. Jahrhundert archäologische Funde von zwei prähistorischen Siedlungen entdeckt wurden. Im 14. Jahrhundert entstand das erste große Bauwerk, das Manoir du Guilguiffin, das bis ins 18. Jahrhundert als Residenz der Familie Plœuc diente. Die Familie hatte bereits seit dem 15. Jahrhundert Besitz in der Region. Im Inneren des Châteaus sind die Räume in einer enfiladenartigen Anordnung gestaltet, mit einem zentralen Vestibül, einem großzügigen Treppenhaus aus Granite und einem Hof. Die Räume umfassen ein Esszimmer, einen Salon, einen Büro- und Wohnbereich sowie eine Küche mit Steinofen. Im ersten Stockwerk sind die Räume über einen langen Gang verbunden, der den Zugang zu den verschiedenen Zimmern ermöglicht. Die Außenbereiche umfassen einen Park, einen Wald und eine Hofanlage, die mit dem Schloss verbunden sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Landudec
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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