📷 Bild: Wikimedia Commons
Rathaus Innsbruck
Rathaus in Innsbruck, Österreich
Das Innsbrucker Rathaus, auch Neues Rathaus genannt, steht in der Maria-Theresien-Straße in der Innenstadt. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das seit 1897 als Rathaus der Stadt dient. Das Gebäude entstand aus dem Umbau dreier gotischer Bürgerhäuser, die 1848 zum Palais Künig umgebaut wurden. 1897 übernahm der Papiergroßhändler Leonhard Lang das Gebäude und schenkte es der Stadt, wodurch der Stadtmagistrat 1897 in das neue Rathaus umzog. Das Rathaus ist ein barockes Palais, das 1848 im klassizistischen Stil umgebaut wurde. Die Fassade ist symmetrisch und durch Kolossalpilaster gegliedert. Im Inneren gibt es einen Saaltrakt mit Fresken von Ferdinand Wagner, der 1944 zerstört wurde. 1939 entstand der Westtrakt an der Fallmerayerstraße. 2002 wurde ein neuer Rathauskomplex mit einem gläsernen Turm, einer Einkaufspassage und einer Tiefgarage eröffnet. Die Passage verbindet die Maria-Theresien-Straße mit dem Adolf-Pichler-Platz und der Anichstraße. Im Rathaus gibt es einen Zugang zum Turm mit einer Aussichtsplattform. Die Fassade des Turms wurde von Peter Kogler gestaltet und weist ein Schachbrettmuster aus. Die Passage ist mit farbigen Glasfeldern von Daniel Buren überdacht. Um den Neubau wurde ein Teil des Spitalsfriedhofs freigelegt und archäologisch untersucht. Das Rathaus verbindet historische Bauten mit modernen Anlagen und ist ein zentraler Ort der Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Rathaus
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Maria-Theresien-Straße 18
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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