📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Rzeszów
Schloss in der Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen
Das Schloss Rzeszów ist ein Stadtpalais des Adelsgeschlechts Lubomirski und steht in der Altstadt der Stadt Rzeszów in der Woiwodschaft Karpatenvorland. Es liegt unweit des Altmarkts und war ursprünglich eine Burg, die 1447 erstmals erwähnt wurde. Das heutige Gebäude wurde um 1600 von Mikołaj Spytek Ligęza errichtet und später von Jerzy Sebastian Lubomirski erworben. Das Schloss war bis 1981 ein Gefängnis und Justizgebäude, in dem während des Zweiten Weltkriegs ein Sondergericht und eine Erschießungsstätte existierten. Auch im Stalinismus diente es zur Verhaftung und Folterung von Oppositionellen. Nach der Schließung des Gefängnisses wurde das Schloss ausschließlich als Gerichts- und Verwaltungsgebäude genutzt. In den Jahren 1902 bis 1906 wurde es grundlegend umgebaut. Im Schloss Rzeszów können Besucher die historischen Räume und Wege erkunden, die Zeugnisse der verschiedenen Nutzungszwecke sind. Der Innenhof, der während des Zweiten Weltkriegs als Erschießungsplatz diente, bietet einen Eindruck der dunklen Geschichte. Die Umgebung um das Schloss ist geprägt von der Altstadt und dem Altmarkt, die sich in der Nähe befinden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Rzeszów
- Erbaut
- 1600
- Architekt
- Tylman van Gameren
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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