📷 Bild: Wikimedia Commons
Dhünn
Nebenfluss der Wupper
Die Dhünn ist ein 40,02 km langer Fluss im Bergischen Land und fließt durch den Oberbergischen Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie die Stadt Leverkusen. Sie mündet in Leverkusen in die Wupper, kurz vor deren Einmündung in den Rhein. Die Dhünn ist der längste Nebenfluss der Wupper und wurde 2010 zum ersten barrierefreien Fluss in Nordrhein-Westfalen erklärt. Sie hat zwei Quellarme, die sich in der Großen Dhünntalsperre vereinen, bevor sie weiter fließt. Die Dhünn ist für ihre Renaturierung bekannt, die 2010 den Flusslauf um das Wehr des Sensenhammers verlegte. Dadurch wurde ein 24 km langer Abschnitt für Fische und Kleinlebewesen wieder frei zugänglich. Der Fluss durchfließt Gebiete mit historischen Stätten wie der Abtei Altenberg und dem Altenberger Dom. Zudem gibt es Naturschutzgebiete wie die Dhünnaue, die die Flusslandschaft schützen. Vor Ort erwartet man Wanderwege entlang des Flusses, Ausblicke auf die umliegende Landschaft und historische Orte wie das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer. Die Dhünn fließt durch verschiedene Gemeinden und verbindet dabei Kultur, Natur und Geschichte. Die Flusslandschaft bietet Raum für Spaziergänge und ist Teil der regionalen Landschaftsstruktur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fluss
- Ort
- Nordrhein-Westfalen
- Seehöhe
- 38 m
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