Gemmingen

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Gemmingen

Gemeinde in Deutschland

Gemmingen ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg, im nordöstlichen Kraichgau. Sie grenzt an Eppingen, Kirchardt, Massenbachhausen und Schwaigern. Die Gemeinde besteht aus dem Ortsteil Gemmingen und dem Ortsteil Stebbach, wobei Stebbach zusätzlich die Wohnplätze Schloss und Hof Schomberg sowie Streichenberg umfasst. Im Jahr 2006 lebten 4971 Einwohner in der Gemeinde, davon 3517 in Gemmingen und 1454 in Stebbach. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in das 3. Jahrhundert zurückreicht. Die Herren von Gemmingen errichteten im 13. Jahrhundert drei Burgen, darunter das Unterschloss, das bis heute erhalten ist. Die Gemeinde war bis 1806 Teil der Reichsritterschaft und wurde 1806 zum Großherzogtum Baden. Die Bauern- und Handwerkerstadt profitierte von der Kraichgaubahn, die 1880 fertiggestellt wurde. 1925 wurde Streichenberg in Stebbach eingemeindet, und 1974 folgte die Eingemeindung von Stebbach nach Gemmingen. In Gemmingen stehen historische Bauten wie das Unterschloss, ein Renaissance-Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, und das Rathaus aus dem frühen 20. Jahrhundert. Im Ortsteil Stebbach gibt es das Schloss Schomberg und den Schlosspark. Die evangelische Kirche wurde 1846 neu gebaut, und die katholische Gemeinde wird von Eppingen betreut. Die jüdische Geschichte der Gemeinde ist durch die Synagoge und die Judenschule dokumentiert, die 1727 erlaubt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Heilbronn
Seehöhe
212 m

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