Schloss Sophiental
Lustschlösschen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel
Das Schloss Sophiental war ein Lustschloss im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, nordwestlich von Braunschweig in der Wendeburger Holzmark gelegen. Es befand sich am südlichen Rand der Holzmark, nahe der Landesgrenze des Hochstifts Hildesheim. Die Anlage umfasste mehrere Gebäude, darunter ein Schloss, ein Kavaliershaus, ein Pferdestall, eine Meierei und ein Küchengebäude. Die gesamte Anlage war von einem Wassergraben umgeben und bot eine barocke Gartenanlage mit Tierpark, Schneckenberg und Pavillon. Die Herzoginwitwe Elisabeth Sophie Marie errichtete das Schloss ab 1747 als Hauptgebäude der Anlage. Die barocke Gartenanlage entstand vermutlich in den Jahren vor 1747. Die Anlage wurde von der Herzogin als Erholungsort genutzt, obwohl sie im hohen Alter auf eine Sänfte angewiesen war. 1742 überließ sie die Güter an Herzog Karl I., der die Nutzung der Anlage nach ihrem Tod veränderte und Teile des Schlosses abbrach. Die Schlossanlage war Teil eines weitläufigen Komplexes mit mehreren Gebäuden und einer umfassenden Gartenanlage. Die Gebäude standen auf einem Damm und waren mit Fachwerk und Schieferplatten versehen. Die Anlage wurde nach dem Tod der Herzogin umgenutzt, wobei das Schloss und das Kavaliershaus vollständig abgerissen wurden. Das Küchengebäude wurde zur Försterwohnung umgebaut, und der Pferdestall wurde nach Fürstenau verlegt. Die Umnutzung war 1769 abgeschlossen.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Wendeburg
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