📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerinnenkloster Neuwerk, Mönchengladbach
Kloster in Nordreihn-Westfalen
Das Benediktinerinnenkloster Neuwerk liegt im Mönchengladbacher Stadtteil Ost und war bis zur Auflösung 1802 ein bedeutendes religiöses Zentrum. Die Klosterkirche, das zweitälteste Bauwerk der Stadt, wurde ab 1135 errichtet und dient heute den Salvatorianerinnen als Ordenskirche. Die Anlage umfasste ein Klostergebäude, einen Innenhof, Gärten und ein Pfortenhaus, das den Zugang zur Kirche regelte. Das Kloster war bis ins 18. Jahrhundert ein Zentrum des religiösen und gesellschaftlichen Lebens. Es zog adelige Damen an, die in Gastzimmern aufgenommen wurden, und beschäftigte zahlreiche Dienstleute. Die Nonnen lebten nach dem Prinzip „Ora et labora“ und kümmerten sich um die Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Küche bot reichhaltige Gerichte, und die Nonnen vertrieben selbstgebackene Plätzchen an das Volk. Die Anlage war durch ein Graben und Mauern abgegrenzt. Die Klosteranlage umfasste ein zentrales Klostergebäude mit Innenhof, einen Baumgarten, sowie auswendige Gärten und Stallungen. Die Kirche wurde mehrfach erweitert und vergrößert, bis sie im 18. Jahrhundert barocke Züge annahm. Die Nonnen lebten in strenger Disziplin, und die Anlage bot Schutz durch Immunität und Asylrecht. Nach dem Niedergang des Klosters wurde es 1802 aufgelöst und 1812 verkauft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mönchengladbach Ost
- Baustil
- Romanische Architektur
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