📷 Bild: Wikimedia Commons
Jakab-hegy
Berg in Ungarn
Jakab-hegy ist der höchste Berg des westlichen Mecsekgebirges und liegt im Komitat Baranya in Südungarn. Er ragt aus der flachen Pannonischen Tiefebene empor und bietet von seiner Spitze eine gute Fernsicht. Im Osten sind die höheren Berge des Ostmecseks, darunter der 684 Meter hohe Zengő, sichtbar. Die nächstgelegene größere Stadt ist Pécs. Der Berg entstand im paläozoischen Zeitalter und besteht aus Perm-Sandstein. Durch Erosion entstanden Felsformationen wie die „Babás Szerkövek“ und „Zsongorkő“. Jakab-hegy war die einzige bedeutende Uranlagerstätte Ungarns. Der Bergbau begann in den 1950er Jahren und wurde bis 1982 für das Kernkraftwerk Paks genutzt. Die Bergwerke wurden in den 1990er Jahren geschlossen. Auf dem Berg existierte ein Paulinerkloster, das 1225 gegründet wurde und bis zur türkischen Besetzung Ungarns bestand. Es wurde 1736 wiederaufgebaut, war aber seit 1828 dem Verfall preisgegeben. Die Ruinen wurden 2007 gesichert und können besichtigt werden. Die Umgebung um den Berg ist geprägt von der Landschaft des Mecsekgebirges und der Pannonischen Tiefebene.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Komitat Baranya
- Seehöhe
- 602 m
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