Kloster Haselndorf
ehemaliges Priorat in dem wüst gefallenen Ort Haselndorf bei Aschersleben, Sachsen-Anhalt
Das Kloster Haselndorf war ein Priorat des Benediktinerklosters S. Maria Latina in Jerusalem. Es lag im wüst gefallenen Ort Haselndorf, etwa 5 km nördlich von Aschersleben in Sachsen-Anhalt. Die genaue Lage ist nicht bekannt, wird jedoch oft mit Schadeleben in Verbindung gebracht. Das Priorat wurde 1334 nach Erxleben verlegt, wo es jedoch 1357 ausstarb. Das Kloster S. Maria Latina erhielt 1186 von Graf Dietrich von Werben die Kirche in Haselndorf mit Wäldern und Weiden. Die Schenkung wurde 1186 durch Graf Bernhard bestätigt, der die Zustimmung seines Bruders Dietrich gab. 1334 tauschte Bischof Albrecht von Halberstadt die Kirchen in Erxleben, Vallersleben und Daldorp gegen das Priorat in Haselndorf. Die neuen Gebäude in Erxleben sollten dem hl. Petrus geweiht werden, und dem Prior wurde erlaubt, Konventsgebäude und einen Friedhof zu errichten. In Haselndorf gab es eine Kirche dem hl. Petrus geweiht, sowie Wiesen, Wälder und Höfe. Die genaue Lage der Orte ist nicht vollständig bekannt, aber sie lagen alle in der Nähe von Aschersleben. Die Kirche in Seedorf wurde abgebrochen, um die Steine für die neue Prioratskirche in Erxleben zu nutzen. Das Priorat blieb bis 1357 bestehen, bis es ausstarb. Die Pfarrkirchen des ehemaligen Priorats wurden später dem Liebfrauenkloster in Aschersleben übertragen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Aschersleben
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