📷 Bild: Wikimedia Commons
Schesaplana
Berg des Rätikons an der Grenze von Vorarlberg und Graubünden
Die Schesaplana ist der höchste Berg im Rätikon mit einer Höhe von 2965 m ü. A. Sie liegt im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz und gehört zu den Ostalpen. Der Bergname setzt sich aus „Saxa“ und „plana“ zusammen und bezeichnet eine flache, geradlinige Fläche. Im Gipfelbereich verläuft die Grenze zwischen Vorarlberg und Graubünden. Auf dem Nordhang befindet sich der Brandner Gletscher, und am Ostfuß liegt der Lünersee, einer der größten Bergseen Vorarlbergs mit einer Fläche von bis zu 1,6 km². Die Schesaplana wurde erstmals dokumentiert 1610 von David Pappus und seinen Begleitern, die den Gipfel nicht erreichten. Die erste bestätigte Besteigung erfolgte im 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde der Berg zunehmend erschlossen, mit der Errichtung von Hütten wie der Douglasshütte und dem Straußsteig. Die Seilbahn zur Schesaplana wurde 1959 in Betrieb genommen und ermöglichte eine schnelle Anreise. Die Schesaplana ist heute ein beliebter Gipfel für Wanderer und Bergsteiger, mit mehreren Hütten und einem Gipfelkreuz, das Platz für rund 20 Personen bietet. Auf der Schesaplana kann man Wanderwege entlang des Südwandsteigs und des Straußsteigs erkunden. Von der Douglasshütte oder der Totalphütte aus ist der Gipfel in etwa zwei Stunden erreichbar. Der Lünersee im Tal bietet Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Im Winter wird die Straße zur Seilbahnstation gesperrt, und der Bereich wird als Rodelbahn genutzt. Die Gegend um den Lünersee ist im Sommer ruhig und idyllisch.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Zweitausender, Höchster Punkt, Hauptgipfel
- Ort
- Seewis im Prättigau
- Seehöhe
- 2965 m
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