Schloss Mammertshofen

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Schloss Mammertshofen

Burg in Roggwil im Kanton Thurgau, Schweiz

Das Schloss Mammertshofen liegt in Roggwil im Kanton Thurgau und zählt zu den größten Bergfrieden der Schweiz. Es war ein Sitz der St. Gallischen Marschalken, deren Geschlecht um 1360 ausstarb. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und blieb bis 1645 im Besitz der Schenken von Castell. 1792 übernahm die Familie Orlandi das Schloss und blieb bis heute im Privatbesitz. Das Schloss wurde im 13. Jahrhundert aus Mauerwerk gebaut, wobei Findlinge bis zu drei Tonnen Gewicht erreichen. Der Obergaden wurde um 1330 errichtet und wurde 1591 und 1655 umbaut. Der Bergfried blieb seitdem unverändert. Das Wohnhaus wurde 1694 umgebaut, und 1852 baute Johann Christoph Kunkler das Nordwestgebäude, die Zinnenmauer und die Brücke. Die Anlage umfasst vier Höfe, zwei Weingärten und ca. 108 ha Land und Wald. Die Innenrestaurationen seit 1986 sorgten für den Erhalt des Gebäudes. Das Schloss war Mitglied der weltlichen Bank im Gerichtsherrenstand im Thurgau. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft und die historischen Räume der Burg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Bauwerk
Ort
Roggwil
Adresse
Mammertshofen 1–1.4, 9325 Roggwil TG
Erbaut
1240
Denkmalstatus
besonders wertvoll (Thurgau)
Seehöhe
493 m

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