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Drusenfluh
Berg im Rätikon an der Grenze Vorarlberg / Graubünden
Die Drusenfluh ist ein Bergmassiv im Rätikon, das die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz markiert. Mit 2827 Metern ist sie einer der zehn höchsten Gipfel der Region. Die Berggruppe umfasst den Gipfelgrat sowie die Drei Türme. Sie liegt zwischen dem österreichischen Montafon und dem schweizerischen Prättigau. Die Drusenfluh wurde 1870 erstmals bestiegen, als Christian Zudrell den Gipfel erreichte und eine „Visitenkarte“ in den Fels meißelte. 1888 gelang Karl Blodig und Eugen Sohm die zweite Besteigung. Der Gipfelstein mit den Initialen von Zudrell wurde 1995 ins Tal gebracht und heute bei der Lindauer Hütte ausgestellt. Die Blodigrinne ist heute mit Klettersteigen ausgestattet und kann bei günstigen Wetterbedingungen mit Ski durchquert werden. Die Drusenfluh ist über die Schweizermulde und den Imhofsattel erreichbar. Von der Lindauer Hütte aus dauert die Besteigung etwa fünf Stunden. Der Prättigauer Höhenweg führt entlang der Südseite des Rätikons und bietet eine anspruchsvolle bis gemütliche Wanderung. Auf der Südseite gibt es auch die Möglichkeit, die Blodigrinne mit Klettersteigen zu erkunden. Ausblicken bietet sich auf das Tal und die umliegenden Berge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Schiers
- Seehöhe
- 2827 m
In der Nähe
- Drei Türme799 m
- Ofenkopf1.0 km
- Gamsfreiheit852 m
- Mittlerer Drusenturm1.0 km
- Zerneuer Kopf1.3 km
- Sporaturm1.1 km
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