Filialkirche St. Radegund (Ruden)

📷 Bild: Wikimedia Commons

KärntenBezirk Völkermarkt

Filialkirche St. Radegund (Ruden)

Kirchengebäude in Ruden

Die Filialkirche St. Radegund in Ruden gehört zur Pfarre Gorentschach und steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1668 unter Abt Rottenhäusler als barockes Gotteshaus über einer älteren Anlage errichtet. Das Gebäude wurde 1213首次 erwähnt, als ein Streit zwischen dem Stift St. Paul im Lavanttal und dem Völkermarkter Archidiakon stattfand. Der Westturm mit Blendfeldern und ein achtseitiger Spitzhelm prägen das äußere Erscheinungsbild. Die Kirche besitzt ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und Grate, sowie einen rundbogigen Triumphbogen, der das Langhaus mit dem kreuzgratgewölbten Chor verbindet. Die szenischen Malereien an den Schildwänden des Chores wurden 1907 erstellt. Der Hochaltar aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts zeigt die heilige Radegundis im Hauptgeschoß und den heiligen Oswald am Giebel. Der rechte Seitenaltar enthält eine Statue des heiligen Antonius aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Inneren der Kirche ist die Kanzel aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts bemalt, wobei die Brüstungsfelder die Darstellungen der vier Evangelisten zeigen. Die Kirche vermittelt durch ihre barocke Ausstattung und kunstgeschichtliche Bedeutung einen Eindruck von ihrer historischen und kulturellen Relevanz. Die Umgebung bietet eine ruhige Atmosphäre, die zum Besuch der Kirche einlädt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Ruden
Adresse
St. Radegund
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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