📷 Bild: Wikimedia Commons
Ruine Burghalden
Burg in der Schweiz
Die Burgruine Burghalden liegt auf dem Bergsporn Burghalden oberhalb von Liestal im Kanton Basel-Landschaft. Sie ist eine Spornburg, die sich quer ins Tal erstreckt. Die Anlage umschließt einen Felssporn mit einer Länge von 130 Metern und einer Breite von 30 Metern. Auf der Ostseite steht eine Wallmauer mit zwei Gräben, während eine weitere Mauer den Felssporn westlich umgibt. Ein Viereckturm steht am nördlichen Ende, das südliche Ende wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen Bunker zerstört. Die Ruine hat mehrere Bauetappen, wobei Kleinfunde aus der Zeit zwischen 900 und 1100 n. Chr. belegen, dass die Burg bereits im 10. Jahrhundert existierte. Der Name Burghalden ist seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Die Burg gehörte vermutlich dem Grafen Chadaloh, der zwischen 891 und 894 n. Chr. als Herr im Augstgau bezeugt ist. Die Anlage war Teil der regionalen Befestigungen und hat eine lange Geschichte im Raum Liestal. Die Ruine Burghalden bietet einen Blick auf den Talgrund und die umliegenden Hügel. Die Mauern und Türme sind teilweise erhalten und zeigen die Struktur der Befestigung. Auf der Südseite stand eine kleine Saalkirche, deren Eingangstor an der Südwestseite lag. Die Lage der Ruine ermöglicht Ausblicke auf das Tal und die umliegende Landschaft, die die historische Bedeutung der Burg unterstreichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Kanton Basel-Landschaft
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