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Burg Angermund
Burg in Düsseldorf
Die Burg Angermund liegt im Düsseldorfer Stadtteil Angermund am Angerbach und zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Stadt. Sie ist eine Wasserburg mit einer Ringmauer aus Kalkstein und Tuff, die aus der Stauferzeit stammt. Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert von Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg erworben und später als Grenzfeste und Verwaltungssitz der Grafen von Berg genutzt. Bis 1806 war sie ein zentraler Verwaltungssitz, ehe sie landwirtschaftlich genutzt und schließlich verfallen drohte. Die Burg war bis ins 19. Jahrhundert ein wichtiger militärischer und administrativer Standort. Sie diente als Grenzposten, Zollstätte und Jagdsitz und war bis 1716 mit einem 26 Meter hohen Rundturm ausgestattet. Im 15. Jahrhundert entstand die Freiheit Angermund, aus der der heutige Stadtteil hervorging. Die Anlage wurde in den 1970er Jahren aufgegeben und bis 1985 zu einer Wohnanlage umgebaut. Die Burg ist eine Ringburg mit einem ovalen Grundriss und einem Wassergraben, der vom Angerbach gespeist wird. Zugang gibt ein Torbau im Nordosten mit einer gemauerten Brücke. Das zweigeschossige Hauptgebäude aus Bruchstein steht an der Westseite und besitzt einen pfannengedeckten Dach mit Gauben. Im Inneren ist ein großer Saal mit restauriertem Kamin erhalten. Die Anlage ist heute privat bewohnt und nicht besichtbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Angermund
- Erbaut
- 1167
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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