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Schloss Rastede
Schloss in Rastede, Landkreis Ammerland, Niedersachsen
Das Schloss Rastede liegt in Rastede, Ammerland, in der Nähe von Oldenburg. Es war die Residenz der Grafen und Großherzöge des Hauses Oldenburg und befindet sich heute in Familienbesitz. Das Gebäude ist ein Beispiel für den Oldenburger Klassizismus und der wichtigste Profanbau im Ammerland. Das Schloss liegt inmitten eines englischen Stilparks und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Gegenüber befindet sich das Erbprinzenpalais, das kulturelle Veranstaltungen und das Gemeindearchiv beherbergt. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert als „gemächliche Wohnung“ errichtet und im 17. Jahrhundert zu einem Jagdschloss ausgebaut. 1657 wurde der Mönchshof in einen „Lustgarten“ verwandelt. Im 18. Jahrhundert wurde es von Peter Friedrich Ludwig in den klassizistischen Stil umgestaltet. 1968 brannte der Mittelbau aus und wurde wiederhergestellt. Das Schloss diente in der Dänenzeit als Verbannungsort und wurde später in einen dreiflügligen Bau umbenannt. Im Schlosspark liegen das Hirschtor, das Kavalierhaus und das Erbprinzenpalais. Das Hirschtor wurde 1870 errichtet und 1995 mit Hirschen dekoriert. Das Kavalierhaus diente als Gästehaus und das Erbprinzenpalais als Kulturzentrum. Veranstaltungen wie die Rasteder Musiktage finden hier statt. Im Schloss wurden Großherzöge geboren und verstorben, darunter Friedrich August II., der 1931 im Schloss verstarb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Rastede
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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