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Rheinau
Gemeinde im Kanton Zürich in der Schweiz
Rheinau ist eine Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich. Sie liegt an der Rheinuferregion, wo der Rhein eine Doppelschleife bildet. Die Ortschaft befindet sich in der westlichen Schleife gegenüber der Rheininsel mit dem ehemaligen Kloster Rheinau. Der Rhein wurde für das Kraftwerk Rheinau gestaut. Die Gemeinde grenzt in drei Richtungen an Deutschland und besteht aus 7,8 % Siedlungsfläche, 54,7 % Wald und 25,6 % Landwirtschaft. Die Gemeinde hat eine Bevölkerung von 143,6 Einwohnern pro km². 2022 gab es 590 Haushalte, davon 30,12 % evangelisch-reformiert, 27,78 % römisch-katholisch und 42,10 % andere oder keine Konfession. Bei der Nationalratswahl 2023 stimmten die Wähler für SVP (32,27 %), Die Mitte (13,95 %), Grüne (9,88 %) und FDP (7,57 %). 2018 wurde ein Projekt zum bedingungslosen Grundeinkommen geplant, doch die Finanzierung scheiterte. In Rheinau gibt es Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Rheinau, die Bergkirche St. Nikolaus und die Rheinbrücke Rheinau–Altenburg. Die Gemeinde hat eine historische Verbindung zur Schweizerischen Eidgenossenschaft und war bis 1798 unter Klosterherrschaft. Die Region gilt als möglicher Endlager-Standort für radioaktive Abfälle. Die Oberflächen-Anlagen liegen auf dem Gebiet von Rheinau ZH und Marthalen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz, Grenzstadt
- Ort
- Bezirk Andelfingen
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 400 m
- Website
- https://www.rheinau.ch
In der Nähe
- Halbinsel / Insel, keltisches Oppidum / mittelalterliches/neuzeitliches Kloster / Stadt. Prähistorische Wall-Grabenanlage, wiedergenutzt als mittelalterliche Stadtbefestigung64 m
- Benediktinerkloster Rheinau, Schweiz421 m
- Franziskanerinnenkloster Altenburg1.2 km
- Burg Balm1.6 km
- Dachsen2.4 km
- Mannhausen, Teil der spätrömischen Rheinbefestigung1.8 km
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