📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Rupert
Kirchengebäude in München
St. Rupert ist eine katholische Pfarrkirche in der Münchener Schwanthalerhöhe. Sie wurde im Stil der neuromanischen Architektur zwischen 1901 und 1903 von Gabriel von Seidl entworfen und 1908 konsekriert. Die Kirche hat einen griechischen Kreuzgrundsatz mit einem runden Vierungsturm und vier Kreuzarme, wobei der Nordarm besonders ausgestaltet ist. Die Außensanierung endete 2017, und eine Innenrenovierung wurde 2018 zurückgezogen. Die Kirche zeichnet sich durch ihre Bleiglasfenster aus, die 1965 von Georg Schönberger geschaffen wurden. Zudem sind Reste aus der ursprünglichen Ausstattung erhalten, wie die Holzfigur des Patrons und das Kriegerdenkmal in der Ostkonche. Im Kuppelraum sind 14 goldene Kreuzwegstationen in neuromanischem Stil sowie ein Taufstein aus Rotmarmor zu finden. Ein Gedenkstein erinnert an Georg Reisinger, den ersten Pfarrer der Kirche. Die Orgel wurde 1905 von Franz Borgias Maerz gebaut und 1933 durch Magnus Schmid erweitert. Sie hat heute 38 Register und besitzt eine pneumatische Spiel- und Registertrakture. Ein weiteres Kegelladen-Instrument aus dem Jahr 1907 ist in der Kirche untergebracht. Die Glocken im Glockenturm bilden ein fünfstimmiges Geläut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- München
- Adresse
- Gollierplatz 1
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Gabriel von Seidl
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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