📷 Bild: Wikimedia Commons
Adeliges Damenstift Innsbruck
weltliches Frauenstift in Innsbruck, Österreich
Das Adelige Damenstift Innsbruck ist ein weltliches Frauenstift, das 1765 an der Todesstätte Kaiser Franz I. Stephans gegründet wurde. Es liegt südlich der Innsbrucker Hofburg und war ursprünglich ein Teil des Hofburg-Areals. Das Gebäude basiert auf dem 1465 erstmals erwähnten Harnaschhaus, das bis 1765 den südlichen Abschluss der Hofburg bildete. Es wurde mehrfach erweitert und umgebaut, um das Damenstift zu beherbergen. Das Damenstift war ursprünglich für 12 adelige Frauen bestimmt, die mindestens 24 Jahre alt und katholisch sein mussten. Ihre Hauptaufgabe war das Gebet für Kaiser Franz I. Stephan, wobei sie täglich Messen besuchten und am Abend das Totenoffizium beteten. Die Stiftsdamen trugen spezielle Kleidung und konnten jederzeit das Stift verlassen. Die einzige Äbtissin war Erzherzogin Maria Elisabeth, die nach dem Tod ihres Vaters lebenslänglich im Stift lebte. Das Damenstift umfasst einen viergeschoßigen Komplex mit Längstrakt und Quertrakt, der einen Innenhof umschließt. Die Fassaden sind barock gestaltet, mit Portalen und Balkonen. Im Erdgeschoß gibt es einen restaurierten Innenhof mit Renaissance-Malereien. Der Nordtrakt zeigt noch den ursprünglichen gotischen Mauerbestand. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist bis heute in Betrieb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ansitz
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Stiftgasse 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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