Hildenburg

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Hildenburg

Burgruine in Deutschland

Die Hildenburg ist eine Ruine einer mittelalterlichen Spornburg, die sich oberhalb des Weilers Hillenberg in der Gemeinde Hausen im Landkreis Rhön-Grabfeld befindet. Sie steht auf einem kegelförmigen Vorberg nordwestlich von Roth, direkt vor der Rhön und am Eingang des Baringaues. Die Burg lag ursprünglich auf 658 Meter ü. NN und hatte einst eine strategische Position im umliegenden Gebiet. Die Hildenburg hat eine lange Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Im Jahr 1116 wurde ein Cunemund vun Hildenburg in einer Urkunde als Zeuge erwähnt. Das Geschlecht der Hildenburger endete im 13. Jahrhundert mit Adalbert III., der 1217/1228 starb. Seine Tochter Adelheid verkaufte 1230 die Burg an das Hochstift Würzburg. Bis ins 16. Jahrhundert blieb die Hildenburg Sitz des hochfürstlichen Amts. Die Ruine der Hildenburg besteht heute aus einigen Mauern, darunter Teile des Bergfriedes und die Grundmauern des Berings. Sie umschlingen die Gehöfte des Weilers Hillenberg. Der Turm wurde im vergangenen Jahrhundert abgerissen. Um die Burg ranken sich verschiedene Sagen, darunter die eines Gespensterzuges und eines versteckten Schatzes. Unterirdische Gänge sollen auf dem Hillenberge existieren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Hausen
Quellen:Hildenburg (CC0-1.0)

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