Fort Louis
Fort Louis liegt in der französischen Gemeinde Nieuw-Koudekerke im Noorderdepartement und wurde ursprünglich zur Verteidigung der Havendijk (Canal de Bergues) gebaut. Die erste Verteidigungsanlage wurde 1657 durch das Leger van Vlaanderen errichtet und 1658 von den Franzosen unter Turenne erobert. 1672 baute man ein neues Fort nach Vaubans Entwurf, das neben Kasernen, Lagerhäusern und einem Kapellengebäude auch Wasserbrunnen und Wachgebäude umfasste. Das Fort wurde 1712 von den Engländern besetzt und 1714 nach der Friedensschluss von Utrecht zerstört. 1744 wurde es nach Daniel Delafons’ Entwurf wieder aufgebaut und 1783 modernisiert. 1815 wurde es in eine Militärgefängnis umgewandelt, 1889 ausser Betrieb genommen, aber 1891 wieder für die Artillerie genutzt. Während des Ersten Weltkriegs diente es der militärischen Telegraphie, und in den 1930er Jahren war es ein Radiostation für alliierte Truppen. Das Fort Louis ist heute Teil des Recreationsgebietes Bois des Forts und dient als historisches Denkmal. Die Anlage umfasst ehemalige Kasernen, Lagerhäuser und eine Kapelle. Die Umgebung bietet Ausblicke auf den Canal de Bergues und die nähere Landschaft. Die Ruinen sind ein beliebter Ort für historische Forschung und Besichtigungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Dunkerque
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