📷 Bild: Wikimedia Commons
Propstei Sankt Gerold
Klosteranlage in der österreichischen Gemeinde St. Gerold
Die Propstei Sankt Gerold ist eine Benediktinerpropstei, die 960 gegründet wurde und sich im Großen Walsertal in Vorarlberg befindet. Sie liegt in St. Gerold und war bis 1958 ein Kloster. Heute dient sie als kirchliche Begegnungs- und Bildungsstätte. Die Propstei war ursprünglich geistlicher Besitz des Klosters Einsiedeln und hatte einen weltlichen Schirmvogt, zuerst die Grafen von Montfort, später die Thumben von Neuburg. Die Propsteipfarrkirche St. Gerold ist eine Langhauskirche mit Satteldach und einem Nordturm. Sie ist mit der Abt-Adam-Heer-Kapelle baulich verbunden. In der Kirche gibt es drei Orgeln, alle von Christoph Enzenhofer gebaut, und eine Altarwand mit einem Fresko von Ferdinand Gehr. Unter dem Chor wurde ein Kastengrab des hl. Gerold gefunden, das zehn Gemälde der Geroldslegende enthält. Die Kirche war bis 1662 die Pfarrkirche des Großen Walsertales. In der Propstei finden Konzerte und Aufnahmen statt, unter anderem für ECM Records. Die Kirche war bis 1662 die Pfarrkirche des Großen Walsertales. Im Talwärtsbereich steht das Wibrhus als Kulturraum, und der Klostergarten liegt südlich des Klostertrakts. Westlich befinden sich Wirtschaftsgebäude wie ein Restaurant und ein Kaffeehaus, sowie ein großer Bauernhof mit Reit- und Kuhstall. Die Propstei ist ein kultureller und historischer Ort mit bedeutenden Bauten und künstlerischen Werken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Benediktinerabtei, Propstei
- Ort
- Sankt Gerold
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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