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Museum im Malhaus
Museum auf der Halbinsel Wasserburg (Bodensee)
Das Museum im Malhaus befindet sich am Ufer der Halbinsel Wasserburg in der Gemeinde Wasserburg, Bodensee. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das 1597 als zweigeschossiger Satteldachbau errichtet wurde. Ursprünglich diente es als Gerichtsgebäude und Gefängnis der Fugger, wobei die alten Festungsmauern als Fundament dienten. Im Erdgeschoss gab es fünf Gefängniszellen und einen Raum für die Aufseher, während im ersten Stock ein Gerichtssaal mit einer Lindauer Decke stand. Die „Wasserburger Hexenprozesse“ fanden hier zwischen 1655 und 1664 statt. Das Museum bietet eine Dauerausstellung über drei Etagen, die Themen wie Fischerei, Martin Walser, Hexenverfolgung und Wasserburger Ehrenbürger behandeln. Seit 1979 ist das Malhaus ein Orts- und Heimatmuseum, und es werden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen präsentiert, darunter Themen wie Tabak, Spielzeug oder historische Schifffahrt. Die Ausstellungen wurden in den letzten Jahren mehrfach aktualisiert und erweitert. Besucher können sich durch die Räume des Malhauses bewegen, die mit Ausstellungsstücken und Erklärungen zur Geschichte Wasserburgs und der Region versehen sind. Ausblick auf den Bodensee und die Halbinsel Wasserburg sind möglich. Die Umgebung umfasst den Hafen, den Landesteg und die Schifffahrtsanlagen der Bodensee-Schiffsbetriebe. Die Ausstellungen vermitteln Einblick in lokale Geschichte, Kultur und soziale Entwicklungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Haus
- Ort
- Wasserburg
- Adresse
- Halbinselstraße 77, 88142 Wasserburg (Bodensee)
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Bodendenkmal in Wasserburg (Bodensee), #D-7-8423-002242 m
- Schloss Wasserburg63 m
- Wasserburg (Bodensee)731 m
- Nonnenhorn1.8 km
- Burg Degelstein2.5 km
- Bodolz2.4 km
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