Bischofspalast (Lauterbourg)

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Bischofspalast (Lauterbourg)

Burg in Frankreich

Der Bischofspalast in Lauterbourg im Elsass war einst die Residenz der Speyrer Bischöfe. Das Gebäude steht heute als Baudenkmal unter Schutz. Es wurde nach der Zerstörung des Lauterburger Schlosses 1716 durch Bischof Heinrich Hartard von Rollingen errichtet. In der Nachbarschaft entstand 1738/39 eine Kaserne, und 1765 wurde das Gebäude zum Gerichtssitz der Speyerischen Administration. Das Gebäude diente bis 1870 als Wohnung des Platzkommandanten und war während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 ein Militärlazarett. Danach wurde es der Schulverwaltung übergeben und beherbergte ab 1874 eine zweiklassige Präparandenschule. Die Stadt erwarb das Gebäude 1938 und nutzte es bis 1960 für kriegsgeschädigte Familien. Seit 1960 dient es als Schulhaus. Das Gebäude bietet einen Blick auf die Umgebung und ist Teil der historischen Stadtsilhouette von Lauterbourg. Es ist mit Nebengebäuden verbunden und dient heute als Bildungseinrichtung. Die Anlage ist ein Beispiel für die architektonische Entwicklung der Region im 18. Jahrhundert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Lauterbourg
Adresse
37, place du Château
Erbaut
1716
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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