📷 Bild: Wikimedia Commons
Bischofsburg Wittstock
Burg in Wittstock/Dosse, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
Die Bischofsburg Wittstock ist eine ehemalige Residenz der Bischöfe von Havelberg und liegt in Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wurde im 13. Jahrhundert als Burg errichtet und war Teil einer umfassenden Stadtmaueranlage. Die Anlage umschließt fast ganz Wittstock und war ein Schutzwall gegen slawische Einfälle. Die Burg war im Mittelalter eine der festesten und schönsten Burgen der Mark Brandenburg. Die Burg spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte Wittstock/Dosse. Sie wurde 1244 begonnen und 1248 erhielt die Stadt Stadtrecht. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde die Burg schwer beschädigt. 1636 gewannen die Schweden bei Wittstock die Schlacht gegen kaiserliche Truppen und Sachsen. 1638 brach die Pest aus, wodurch über 1500 Menschen starben. Die Burg wurde im 19. Jahrhundert weiter zerstört und verfiel. Heute beherbergt die Alte Bischofsburg das Ostprignitzmuseum und das Museum des Dreißigjährigen Krieges. Die Anlage umfasst eine über 2,5 Kilometer lange Backsteinmauer, die noch heute fast ganz Wittstock umschließt. Der Torturm aus dem 13. Jahrhundert ist der einzige erhaltene Teil der Burg und Teil des Ostprignitzmuseums. Die Burganlage wurde von 1995 bis 1998 restauriert und umgestaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wittstock/Dosse
- Erbaut
- 1244
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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