Zamek w Nowym Korczynie
Burg in Polen
Der Zamek w Nowym Korczynie war ein königlicher Schlossbau aus dem zweiten Halbjahr des 14. Jahrhunderts, der auf der rechten Uferseite der Nida, gegenüber Nowym Mieście Korczynie, errichtet wurde. Er lag auf einem künstlichen Hügel und war umgeben von Flüssen und einer Grube. Die Grundfläche betrug 90x100 Meter, und die Anlage umfasste Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie eine Kapelle. Die Errichtung erfolgte aus Backsteinen auf Kalksteinfundamenten. Der Schlossbau war ein bedeutender königlicher Besitz in der Malopolska und diente als Residenz und Versammlungsort. Hier fanden mehrere diplomatische Begegnungen statt, darunter die Aufnahme eines moskowischen Gesandtschafts und der Empfang eines Kreuzfahrtergesandtschafts. Der Schlossbau wurde mehrfach erweitert und renoviert, zuletzt von Jagiełło in den Jahren 1403–1408. Die Anlage hatte bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts über 80 Räume und war eine zentrale Verwaltungseinheit. Die Anlage war Teil der Residenz des Königs und hatte eine zentrale Rolle in der Region. Sie war ein wichtiger Treffpunkt für politische und militärische Entscheidungen. Im Jahr 1473 brannte das Schloss aus, und es wurde im Jahr 1657 während des Schwedischen Krieges zerstört. Die Reste wurden 1776 abgetragen. Heute gibt es keine sichtbaren Spuren des Schlosses, lediglich eine Ruine.
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- Burg
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