Kladruby

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Kladruby

Kladruby ist eine Gemeinde im Okres Strakonice in Südböhmen. Sie liegt acht Kilometer südöstlich von Horažďovice und befindet sich in einer Osthanglage unter den Hügeln Divoš und Beranice. Das Tal der Otava und des Novosedelský potok liegt im Vorland des Böhmerwaldes. Südöstlich erheben sich mehrere Berggipfel, westlich liegen die Beranice, und im Nordwesten der Divoš. Die Gemeinde umfasst die Ansiedlungen Nové Dvory, Svatá Trojice und Ovčín. Kladruby hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. 1419 wurde das Dorf aus dem Besitz der Kirche beschlagnahmt und an die Stadt Písek übereignet. Im 16. Jahrhundert war es Teil der Herrschaft Strahl, und ab 1623 gehörte es dem Klattauer Jesuitenkolleg. Im 18. Jahrhundert wurde das Gut von verschiedenen Adelsgeschlechtern übernommen, bis es 1840 eine Nutzfläche von 529 Joch besaß. Die Gemeinde wurde 1850 als eigenständiges Gebiet gegründet und kam 1960 zum Okres Strakonice zurück. In Kladruby gibt es mehrere sehenswerte Stätten. Die Reste der Wasserfeste im Park am südlichen Ortsausgang sind mit künstlichen Gesichtsprofilen versehen. Im Park steht auch die künstliche Mauerruine „Der Drache an der Mauer“. In der Ortsmitte befindet sich das Schlösschen Kladruby, ein eingeschossiger Bau aus dem 18. Jahrhundert. In Svatá Trojice steht das spätbarocke Kirchlein der hl. Dreifaltigkeit, das 1710 errichtet wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Strakonice
Seehöhe
460 m

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