📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenkloster Allendorf
Kirchengebäude in Bad Salzungen, Wartburgkreis, Thüringen
Das Zisterzienserinnenkloster Allendorf wurde nach 1265 auf dem Westhang des Frankensteins bei Bad Salzungen gegründet. Es lag am rechten Werraufer, gegenüber dem Ort Allendorf, der heute ein Stadtteil von Bad Salzungen ist. Die Anlage war kirchlich dem Archidiakonat St. Severi zu Erfurt zugeordnet und stand unter der Aufsicht des Stifts Fulda. Das Kloster war bis 1525 bestehend, als es nach der Reformation aufgelöst wurde. Die Kirche blieb erhalten und diente bis in die 1980er Jahre als Wohnhaus. Das Längsschiff des ehemaligen Klosters wird heute weiterhin als Wohnhaus genutzt, ist aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Klostergebiet befanden sich verschiedene Räume wie Refektorium, Krankenhaus und Kreuzgang. Zudem gab es Wohnhäuser für Propst, Äbtissin und Nonnen sowie außerhalb des Geländes eine Mühle und ein Brauhaus. Ein Brand im Jahr 1786 zerstörte die Gebäude, die anschließend als Steinbruch genutzt wurden. Die Ruinen sind heute Teil der Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kirchengebäude, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bad Salzungen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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