📷 Bild: Wikimedia Commons
Wallfahrtskapelle Maria Larch
Kapelle in Terfens (64909)
Die Wallfahrtskapelle Maria Larch ist eine römisch-katholische Kapelle im Wald nördlich des Dorfes Terfens in Tirol. Sie liegt im Bezirk Schwaz und steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle wurde ursprünglich als Holzbaustil errichtet und später barock umgebaut. Die heutige Form entstand 1698/1699 als achteckiger Zentralbau mit Kuppel. Die Wallfahrt erlangte Aufschwung durch zwei Wunderheilungen: 1727 erlangte die stumme Maria Jenewein ihre Sprache wieder, und ein schwer krankes Kind wurde geheilt. Dies führte zur Erlaubnis, Messe zu lesen. Die Kapelle wurde 1718–1723 erweitert, und 1796 wurde das Gnadenbild nach einer Aufhebung durch Kaiser Joseph II. wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückgestellt. Im Inneren der Kapelle sind sieben Fresken des Marienlebens in Stuckmedaillons sowie ein Chorbogen mit der Jahresangabe 1723 zu finden. Der Altar zeigt das Gnadenbild und die Heiligen Florian, Barbara, Johannes der Täufer und Jakobus. Vor der Kapelle steht ein Brunnenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das als offene quadratische Kapelle mit Stuckverzierung und Marmorbrunnenschale dient.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle
- Ort
- Terfens
- Adresse
- Eggen .34, OG
- Erbaut
- 1699
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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