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Burg Esens

abgegangener ostfriesischer Häuptlingssitz und späteres Schloss im Südosten der Altstadt von Esens im niedersächsischen Landkreis Wittmund

Die Burg Esens war ein einstiger Sitz eines ostfriesischen Häuptlings und späteres Schloss in der Altstadt von Esens, einem Ort im niedersächsischen Landkreis Wittmund. Sie lag im Südosten des Stadtzentrums und war Teil der Stadtbefestigung. Die Anlage entstand im 15. Jahrhundert und wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und erweitert, insbesondere durch die Grafen von Rietberg und später die Grafen von Ostfriesland. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der Region. Sie wurde 1530 als Lehen an den Herzog von Geldern abgegeben und vergrößert. Unter preußischer Herrschaft wurde sie 1755 verkauft, und 1791 wurde das Gelände planiert. Die Anlage war bis 1744 als Residenz der Grafen Cirksena bekannt, bis sie schließlich abgerissen wurde. Die spätmittelalterliche Form der Burg ist nicht vollständig bekannt, doch die Neubau- und Umbaumaßnahmen sind dokumentiert. Heute sind nur noch wenige Spuren der einstigen Befestigung zu erkennen. Das Schlossgebäude war 42 Meter lang und hatte eine Kapelle am Nordende. Im Süden befand sich eine kleinere „Münze“, und im Nordwesten lag das Haus des Drosten. Ein Turm im Nordwesten stürzte 1766 ein, und der Zugang erfolgte über eine Brücke im Westen. Die Umgebung um die Burg war von Graben und Wällen umgeben, die bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts bestanden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Esens

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