📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Wagrain
Burg in Österreich
Die Burg Wagrain ist eine Ruine einer Höhenburg auf dem Burghügel der Gemeinde Wagrain im Bezirk St. Johann im Pongau. Sie liegt auf 840 m ü. A. und schützte den Übergang über die Wagrainer Höhe zwischen Salzachtal und Ennstal. Die Anlage war ein strategisch günstiger Bollwerk, das von den Herren von Goldegg um 1200 errichtet wurde. Die Burg wurde 1322 durch den Salzburger Erzbischof zerstört und blieb nicht wieder aufgebaut. Die Hofmark Wagrain existierte jedoch weiter und wurde 1450 an die Grabner aus Tirol vergeben. 1593 wurden die Welser mit dem Prädikat von Wagrain in den Adelsstand erhoben. Die Ruine blieb im 19. Jahrhundert erhalten, wurde aber durch Steinraub und Baumaßnahmen stark beschädigt. Heute umfasst das Burggelände ein Ausmaß von 60 × 80 m mit einem Burghof von 5000 m². Die Ringmauer ist bis zu 3 m hoch und umgibt die Anlage. Im Nordwesten des Plateaus vermutet man den Palas mit einer gequaderten Ecke und Freitreppe. Die Ruine wurde restauriert und ergänzt. Informationsplaketten und ein „Kulturspaziergang“ erklären die Geschichte der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wagrain
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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