📷 Bild: Wikimedia Commons
Bogdása
Gemeinde in Ungarn
Bogdása ist ein Dorf im Kreis Sellye, im Distrikt Sellye, westlich von Sellye und in der Nähe von Drávafok. Es liegt im Baranya-Kreis und wurde erstmals 1266 in einem Dokument erwähnt, als die Söhne des Haraszt-Ethnischen Miklós bán vor einem Richter des Königreichs stritten. Die Familie Cserményi besaß das Dorf bis 1466, als es von der Pécs-Kapitel erworben wurde. Während der türkischen Besetzung wurde es verlassen und erst im frühen 18. Jahrhundert wieder besiedelt. Die Dorfpopulation besteht aus einer Mischung aus katholischen und reformierten Christen, mit separaten Kirchen für jede Konfession. Die katholische Kirche, geweiht zu den heiligen Petrus und Paulus, hat ein gotisches 15. Jahrhundert-Sanctuarium und wurde 1749 barock umgebaut. Die reformierte Kirche wurde 1834 eingeweiht, nachdem sie 1747 enteignet worden war. Die Dorfältesten dienen seit langem nicht mehr, da die Pfarrer aus Sellye und Drávafok-Kétújfalu tätig sind. Die Dorfmitte ist mit Werken des Holzschnitzers Győző Szatyor geschmückt, darunter das Millenniumdenkmal und die Barockkreuzstation. Die Region ist bekannt für ihre Flussauenwälder und Weiden im Danube-Drava-Nationalpark, die reiche Tierwelt und geschützte Arten beherbergen. Auf der Grenze zu Bogdása steht eines der größten Eichen des Landes. Ein weiteres Highlight ist das Becsali-Gasthaus, das im 19. Jahrhundert noch stand und als Unterschlupf für arme Bauern diente.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Sellye
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