Esquilin

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Esquilin

Hügel Roms

Der Esquilin ist einer der sieben klassischen Hügel Roms und liegt zwischen dem Hauptbahnhof Termini und dem Kolosseum. Er besteht aus drei Erhebungen: Cispio im Norden, Fagutal im Westen und Oppio im Süden, wobei der Fagutal manchmal zum Oppio gezählt wird. Auf dem Hügel befinden sich bedeutende Bauwerke wie die Basilika Santa Maria Maggiore und die Villa Wolkonsky, die Residenz des britischen Botschafters. Der Hügel war in der Antike ein Zentrum der Dichter und Epiker, darunter Vergil und Horaz, die dort lebten. In der Kaiserzeit galt der obere Teil als bevorzugte Wohngegend, während der untere Teil zum Subura-Viertel gehörte. Über den Esquilin verlief ein Abschnitt der Servianischen Mauer mit dem Tor Porta Esquilina. Auf dem Oppio stand die Domus Aurea Neros, und auf dem Cispio befinden sich die Basiliken Santa Maria Maggiore und Santa Prassede. Archäologische Funde wie die Laokoon-Gruppe, der Diskobolos und die Venus vom Esquilin belegen die reiche Geschichte des Hügels. Der Esquilin-Schatz, 1793 am Fuß des Hügels entdeckt, wird heute im British Museum aufbewahrt. Die Wasserleitungen Aqua Claudia und Anio novus trugen zur dichten Besiedlung des südlichen Hügelbereichs bei.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Hügel
Ort
Rom
Seehöhe
58 m

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