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Halbe
Gemeinde im Landkreis Dahme Spreewald, Brandenburg
Halbe ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg und wird vom Amt Schenkenländchen verwaltet. Der Ort liegt im Einzugsbereich der Dahme und grenzt an die Städte Teupitz, Märkisch Buchholz und Baruth/Mark sowie an die Gemeinden Groß Köris, Krausnick-Groß Wasserburg und Rietzneuendorf-Staakow. Die Gemeinde gliedert sich in mehrere Ortsteile und Wohnplätze, darunter Briesen, Freidorf und Oderin. Im Gemeindegebiet liegen zudem die Wüstungen Kleine Mühle und Replinchen. Halbe hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. 1546 wurde der Ort erstmals erwähnt, und im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung. Im 19. Jahrhundert entstanden Gewerbe und Infrastruktur, wie die Bahnstationen in Halbe und Oderin. In der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges spielte Halbe eine Rolle, etwa durch die Schlacht von Halbe. Die Gemeinde entwickelte sich weiter, bis sie 1993 zum Landkreis Dahme-Spreewald kam. In Halbe gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter den Waldfriedhof mit über 24.000 Grabplätzen, die Evangelische Dankeskirche, den Kaiserbahnhof und das Schloss in Briesen. Zudem sind das Naturschutzgebiet Replinchener See und das Tropical Islands in Brand bekannt. Die Gemeinde ist auch für Veranstaltungen wie die Trauermärsche und den „Tag der Demokraten“ bekannt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Landesstraße L 74 und die Bahnstrecke Berlin–Görlitz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Dahme-Spreewald
- Seehöhe
- 35 m
In der Nähe
- Waldfriedhof Halbe642 m
- Märkisch Buchholz3.5 km
- Klein Köriser See7.4 km
- Groß Köris6.9 km
- Schwerin6.5 km
- Zemminsee7.3 km
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