Hünenburg bei Watenstedt

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Hünenburg bei Watenstedt

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Die Hünenburg bei Watenstedt ist eine ringförmige Wallanlage auf dem Heeseberg, der sich zwischen dem Elms und dem Großen Bruch befindet. Sie liegt auf 133 m ü. NN und umfasst ein Gelände von 160 × 220 Meter. Die Anlage besteht aus acht Bauphasen aus der jüngeren Bronzezeit und der sächsischen Zeit. Im Norden und Westen sind abfallende Hänge vorhanden, die künstlich abgeböscht wurden. Im Süden war eine Toranlage ausgerichtet, die eine wichtige Handelsroute markierte. Die Hünenburg war während der Bronzezeit ein zentrales Herrschaftsgebiet mit einer Außensiedlung, die etwa 27 Hektar groß war. Ausgrabungen zeigten Holzpfostenhäuser, Keramik und Opferplätze. Die Siedlung war ein Schnittpunkt von Fernwegen und könnte bis zu 500 Einwohner gehabt haben. Die Anlage wurde im 8. Jahrhundert zerstört und wird vermutet, die Hoohseoburg zu sein, eine Burg aus den fränkischen Reichsannalen. Sie lag zentral in Ostfalen und an einem wichtigen Handelsweg. Vor Ort gibt es eine Informationstafel, die 2021 erneuert wurde. Das Heesebergmuseum in Watenstedt präsentiert archäologische Funde und die Geschichte der Hünenburg. Die Ausgrabungen haben die Anlage als stadtartige Burg in Mitteleuropa nachgewiesen, die Kontakte bis ins Mittelmeerraum hatte. Die Hünenburg bleibt ein bedeutendes archäologisches Zeugnis der Bronzezeit und des Frühmittelalters.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Gevensleben
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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