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Harrierburg

abgegangene, kurzzeitig bestandene Burg des Oldenburger Grafen Gerd des Mutigen im Ortsteil Harrien der Gemeinde Brake im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch

Die Harrierburg war eine abgegangene Burg im Ortsteil Harrien der Gemeinde Brake im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch. Sie wurde um 1470 von Graf Gerd von Oldenburg als Stützpunkt zum Kapern von Schiffen der Bremer Kaufleute errichtet. Die Burg lag an der Harrierbrake und war von Bedeutung für die Region, da sie nahe der Grenze zu den freien Landesgemeinden Stadlands und Butjadingens lag. Die Burg wurde 1474 von einer Koalition aus Bremern und Bauern aus Stadland und Butjadingen erobert, nachdem Graf Gerd von Oldenburg einen Fehdebrief von den Bremern erhalten hatte. Die Zerstörung der Burg wurde im Jahr 1476 durch den Quakenbrücker Frieden vollständig vollzogen. Die genaue Lage und die ursprüngliche Gestalt der Burg sind heute nur noch ungenau bekannt. Die Harrierburg war ein strategisch wichtiger Punkt an der Grenze zu den freien Landesgemeinden. Die Burg war Teil der territorialen Entwicklung des Herzogtums Oldenburg und stand im Zentrum von Konflikten zwischen den Bremer Kaufleuten und den lokalen Bevölkerungsgruppen. Die Zerstörung der Burg markierte einen Wendepunkt in der Region, der durch den Friedensvertrag von 1476 beendet wurde. Die Umgebung um die Burg ist heute Teil der Gemeinde Brake, die an der Unterweser liegt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Brake

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