📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Imst
Denkmalgeschütztes Objekt in Imst (13345)
Das Kloster der Barmherzigen Schwestern Imst liegt in der Stadt Imst im Tiroler Oberland. Es ist ein ehemaliges Kloster mit einer Kapelle und steht unter Denkmalschutz. Der Baukern des Gebäudes datiert aus dem 14. Jahrhundert, wurde 1772 umgebaut und 1834 als Kloster geweiht. Nach einem Brand 1822 wurde der Ansitz zum Kloster umgebaut, wobei die Hauskapelle 1832 eingeweiht wurde. Das Kloster war bis 2012 in Betrieb, bis es geschlossen wurde. Die Nachnutzung für Flüchtlinge wurde 2014 diskutiert, und ab 2018 wurde das Gebäude adaptiert. Dabei wurde der Dachboden ausgebaut und im Nordosten ein Neubau mit Wohneinheiten für betreutes Wohnen errichtet. Die Architektur des Klosters folgt dem Rokoko-Stil mit Fenstern in Putzrahmen und Korbgittern sowie einem Türmchen mit Welscher Haube und polygonaler Laterne. Im Inneren des Klosters befindet sich eine Hauskapelle mit Flachdecke und Gemälden, darunter Maria mit dem hl. Vinzenz von Paul und Szenen aus dem Wirken des Heiligen. Die Emporendecke zeigt das Gemälde Erste Mission des hl. Vinzenz, während an der Emporenbrüstung Gemälde der hl. Wendelin, Martin und Isidor hängen. Der Rokoko-Altar aus dem späten 18. Jahrhundert zeigt das Altarbild Kreuzigung, gemalt von Wolfram Köberl. Die ursprüngliche Freskenausstattung von Johann Georg Witwer wurde beim Brand zerstört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Imst
- Adresse
- Pfarrgasse 12, 14
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Widum52 m
- Petrusbrunnen81 m
- Alte Volksschule117 m
- Guter Hirte-Brunnen127 m
- Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk130 m
- Servitutsbrunnen133 m
QR-Code