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Vorstadtkirche
Kirchengebäude in Wiener Neustadt
Die Vorstadtkirche St. Leopold in Wiener Neustadt ist eine römisch-katholische Filialkirche der Propsteipfarre des Domes. Sie steht in der Wiener Straße 61 und war ursprünglich eine Jesuitenkirche, die 1773 aufgelöst wurde. Die Kirche wird „Vorstadtkirche“ genannt, weil sie vor dem ehemaligen Wiener Tor stand und als Point de vue in die Straße eingebunden war. Die Wiener Straße verläuft seitdem mit einem Knick vor dem Kirchenvorplatz, der auf Reste einer Römerstraße hinweist. Die Kirche wurde von 1737 bis 1743 als spätbarocker Saalbau errichtet und finanziert durch die Verfügung des Feldmarschall-Leutnants Franz Leopold von Zungaberg. Sie wurde 1745 geweiht und 1791 zur Stadtpfarrkirche erhoben. Die Orgel aus den 1840er Jahren stammt von Christoph Erler. Im Keller der Kirche befindet sich seit 1984 das Vereinsheim der Katholisch-Österreichischen Studentenverbindung Babenberg. Im Kirchenvorplatz steht eine barocke Kreuzigungsgruppe, und südwestlich der Kirche liegt das ehemalige Benefiziatenhaus. Freigelegte Reste einer Römerstraße liegen dahinter. Nördlich der Kirche befindet sich die historische Wäscheschwemme am Polierbach, die in die Warme Fischa mündet. Die Kirche ist mit dem ehemaligen Jesuitenkolleg verbunden, das seit 1992 das Stadtarchiv beherbergt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Jesuitenkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Wiener Neustadt
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Römerstraße16 m
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- Bürgerhaus, Ehemaliges Benefiziatenhaus16 m
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- Kaiserbrunnen50 m
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