Idzingaburg
abgegangene ostfriesische Häuptlingsburg in der Stadt Norden im niedersächsischen Landkreis Aurich
Die Idzingaburg war eine ostfriesische Häuptlingsburg der Familie Idzinga im Stadtteil Lintel von Norden. Sie lag im niedersächsischen Landkreis Aurich und war ursprünglich in Itzendorf, heute Norddeich, beheimatet. Aufgrund starker Sturmfluten wurde die Burg im 16. Jahrhundert aufgegeben und das umliegende Land ausgedeicht. Die Weihnachtsflut von 1717 führte dazu, dass das restliche Land und die Höfe vom Meer weggerissen wurden. Die Burg war ab 1422 Sitz von Udo Fockena von Dornum, der mit Hima Idzinga verheiratet war. 1434 wurde ein Vertrag zwischen dem Bund der Freiheit und Hima geschlossen, der die Zerstörung des Steinhauses und des Bollwerks der Vorburg vorsah. Hima zog danach in ein Krüsselwarck außerhalb des Burgareals. Die Burg blieb bis in das 16. Jahrhundert bestehen, ehe sie durch die Flut zerstört und verlegt wurde. Von der Burg sind heute nur die Lage und die Position des Umfassungsgrabens bekannt. Der Nordende des Burgareals wird durch den Barenbuscher Weg markiert, und der Graben wurde bei der Errichtung des Hauses Parkstraße 49 freigelegt. Das östliche Ende ist an einer Grabenmulde östlich des Hauses Ulmenweg 3 erkennbar. Die Burg lag leicht erhöht und hatte eine nördliche Seitenlänge von etwa 120 Metern. Die genaue Form der Burg ist nicht mehr bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Norden
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