📷 Bild: Wikimedia Commons
Gmeiniwald, neolithisches Dolmengrab
Archäologische Stätte in Aesch im Kanton Basel-Landschaft, Schweiz
Der Dolmen von Aesch ist ein neolithisches Dolmengrab im Gemeindewald von Aesch, im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft. Die Anlage besteht aus einer Kammer, die ursprünglich von 17 aufrechten Steinplatten gebildet wurde, von denen heute nur noch Reste vorhanden sind. Die Kammer maß etwa 4 × 3 Meter und war mit Steinplatten bedeckt. Der Hügel, der die Anlage umgab, war 4 Meter hoch und hatte einen Durchmesser von 10 bis 12 Metern. Die Ausgrabungen von 1907/09 durch Paul und Fritz Sarasin ergaben, dass das Grab möglicherweise ein Gemeinschaftsgrab einer Sippe war. In der Kammer wurden Knochen von 14 Kindern und 33 Erwachsenen sowie durchbohrte Tierzähne als Anhänger gefunden. Eine C14-Datierung aus dem Jahr 1993 stellte fest, dass die Anlage etwa 4400 Jahre alt ist und um 2400 v. Chr. errichtet wurde. Sie gehört zum Typ Schwörstadt, der auch in anderen Regionen der Schweiz vorkommt. Die Anlage liegt im Waldgebiet von Aesch, umgeben von natürlicher Landschaft. Die Kammer ist heute nur noch als Ruine sichtbar, wobei die Reste der Steinplatten und der Hügel die Form des ursprünglichen Dolmens zeigen. Umgebung und Ausblick sind durch die Waldstruktur geprägt, wobei die genaue Lage der Anlage im Wald vermutlich nur mit einer Karte nachvollziehbar ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Dolmen, Archäologische Stätte
- Ort
- Aesch
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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