📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Zell an der Pram
Schloss in Österreich
Das Schloss Zell an der Pram liegt in der gleichnamigen Gemeinde im Innviertel, direkt an der Pram. Es gehört stilistisch zum Frühklassizismus und ist ein dreigeschoßiger Baublock mit einem geschlossenen Innenhof. Die Lage des Schlosses ist geprägt von der Flusslandschaft der Pram, an deren Ufer es steht. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Es war ein Witwensitz und Jagdschloss der Familie von Tattenbach-Rheinstein, die es im 18. Jahrhundert umbaute. Die heutige Form entstand zwischen 1760 und 1774 unter der Leitung von Franz de Cuvilliés. Das Schloss wurde 1949 von der Gemeinde erworben und später für Bildungszwecke genutzt. Im Schlossinneren gibt es einen über zwei Stockwerke reichenden Festsaal mit Decken- und Wandbildern aus der griechischen Mythologie und Genrebildern. Im Westtrakt befindet sich ein „Kulturkeller“ mit Gewölbe und toskanischen Säulen, im Nordtrakt ein Mehrzwecksaal. Der Außenbereich umfasst einen Rosen- und einen Steingarten. Das Schloss ist heute ein kulturelles Zentrum und dient als Seminarort für das Land Oberösterreich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Zell an der Pram
- Adresse
- Schloßstraße 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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