📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Wallenstein
Burgruine bei Meschede-Wallen
Burg Wallenstein ist eine Ruine einer Höhenburg im Naturschutzgebiet Wallenstein, das sich im Ortsteil Wallen der Stadt Meschede im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen, befindet. Die Burg lag auf dem Gipfel des 469 Meter hohen Wallensteins und wurde zunächst von den Grafen von Arnsberg und später von den Erzbischöfen von Köln genutzt. Sie war eine Landesburg, die den Schutz der gräflichen Besitzungen im Tal der Wenne sicherte. Die Burg war im 14. Jahrhundert errichtet worden und diente zeitweise als Sommersitz der Grafen. Sie fiel 1368 an das Erzbistum Köln, nachdem die Grafschaft Arnsberg an dieses überging. 1414 wurde die Burg in einer Fehde zwischen dem Erzbistum Köln und den Grafen von Nassau zerstört. 1452 erhielt Bernd Hake die Erlaubnis, die Burg wieder aufzubauen, doch ob dies geschehen ist, ist unklar. 1484 war die Burg bereits unbewohnt. Die Anlage besteht aus einem viereckigen Wohnturm an einer Felsklippe, dessen Mauerreste etwa 8,50 Meter lang und 1,80 Meter hoch sind. Im Osten gibt es ein Plateau mit Mauerresten und Hinweisen auf einen Halsgraben. Die Burg ist heute teilweise gesichert und für den Publikumszugang freigegeben. Die Sage erzählt vom Ende des letzten Raubritters vom Wallenstein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Meschede
In der Nähe
- Kelbke3.1 km
- Stesser Burg3.8 km
- Grevenstein4.0 km
- Brauerei C. & A. Veltins3.9 km
- Freienohl5.8 km
- Schiedlike Borg6.2 km
QR-Code