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Burg Kalbe
Burgruine in Deutschland
Die Burg Kalbe ist eine Wasserburgruine im Stadtgebiet von Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt. Sie liegt zwischen zwei Armen der Milde und war ursprünglich eine sächsische Grenzfestung gegen die Wenden im 10. Jahrhundert. Die Anlage war Teil der vier altmärkischen Burgwarden und schützte das fränkisch kolonisierte Gebiet sowie Missionsklöster. Sie war durch Wassergräben und Vorburgen gut geschützt und bildete den Namen des Adelsgeschlechts von Kalben. Die Burg war bis 1240 ein bedeutender militärischer und politischer Ort, als sie im Teltow-Krieg zerstört wurde. Im 13. Jahrhundert wurde sie von der Familie Alvensleben wieder aufgebaut und zur größten Burg der Altmark ausgebaut. Die Anlage umfasste ein Durchmesser von 360 Metern und war bis 1584 gut erkennbar. 1903 wurde die Ruine durch die Familie von Alvensleben erhalten, um den Verfall zu stoppen. Heute sind noch Ruinen der Kapelle, des Tores und des Wohnhauses vorhanden. Besucher können die Ruine der Burg Kalbe erkunden, die auf einem Sumpfhorst des Kalbeschen Werders steht. Die Anlage war einst eine befestigte Insel mit Außenwerken und bot Schutz für größere Heerhaufen. Die Umgebung umfasst die Milde, die Stadt Kalbe und die ehemaligen Dörfer, die zum Schutz der Burg dienten. Die Burg ist denkmalgeschützt und bietet einen Eindruck von der historischen Bedeutung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Kalbe (Milde)
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Kalbe (Milde)507 m
- Altmersleben3.9 km
- Neuendorf am Damm3.4 km
- Schenkenhorst6.0 km
- Wernstedt4.0 km
- Altmark7.0 km
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