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Inchenhofen
Markt in Deutschland
Inchenhofen liegt auf einem Landrücken zwischen dem Donaumoos und dem Paartal. Der Ort ist Teil des schwäbischen Landkreises Aichach-Friedberg und grenzt an die Gemeinden Aichach, Hollenbach, Kühbach und Pöttmes. Die Gemeinde besteht aus drei Gemarkungen, darunter Inchenhofen, Oberbachern und Sainbach. Die Region ist geprägt von feuchten Niederungen und einem einzigartigen Moorökosystem. Inchenhofen wurde erstmals im 11. Jahrhundert als Imichinhouen und Imechenhouen erwähnt. Zisterziensermönche betreuten von 1283 bis 1803 eine bedeutende Wallfahrt am Ort. Der Markt gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach. Seit dem Jahr 1400 besaß er Eigenrechte. Die Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen in Königreich Bayern mit dem Gemeindeedikt von 1818. Das Inchenhofener Rossmoos ist eines der größten zusammenhängenden Niedermoore im Landkreis. Es entstand durch hohen Grundwasserstand und Quellaustritte. Die Vegetation bestand aus Schilf- und Seggenbeständen, die von Erlenbruchwäldern umgeben waren. Torf bildete sich durch die Ansammlung organischer Substanz. Heute wird das Moor als Schutzgebiet für die Natur und Landschaft angesehen. Die Wallfahrtskirche St. Leonhard, errichtet zwischen 1450 und 1457, ist ein prägendes Bauwerk. Regelmäßige Veranstaltungen wie Wallfahrten und historische Markttage tragen zur Kultur des Ortes bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Aichach-Friedberg
- Seehöhe
- 467 m
- Website
- http://www.inchenhofen.de
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