Burg Wiedelah

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Burg Wiedelah

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Die Burg Wiedelah ist eine mittelalterliche Wasserburg in Wiedelah, einem Ort im Landkreis Goslar in Niedersachsen. Sie liegt im Einzugsbereich der Ecker und besteht heute noch aus einer schlossartigen Anlage sowie dem Eckergraben. Die Burg war strategisch bedeutsam und wurde mehrfach verpfändet, wobei sie bis 1523 in den Händen der Hildesheimer Bischöfe blieb. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch die Herren von Quitzow zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Die Burg war bis 1523 in den Händen der Hildesheimer Bischöfe, wurde aber regelmäßig verpfändet. Zu den Pfandnehmern gehörten die Herren von Schwicheldt, die die Burg 1427 belagerten und eroberten. Nach 1523 kam sie unter die Lehnsherrschaft Herzog Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Blütezeit begann 1569, als die Herren von Quitzow die Burg umbaute. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1626 erobert, und nach dem Westfälischen Frieden wurde sie von den Bischöfen von Hildesheim wieder in Besitz genommen. Die Burg besitzt eine Ringmauer von 1,80 m Stärke und eine fast quadratische Form von 38 × 35 m. Im Südflügel steht ein Bergfried von 8 × 9 m Größe, der heute unter dem Dach des Südflügels liegt. Der Palas aus dem 14. Jahrhundert wurde um 1600 auf drei Geschosse erhöht. Nord- und Westflügel entstanden vermutlich um 1600. Ein Wachturm von 30,5 m Höhe steht westlich neben der Toreinfahrt. Die Kernburg wird von Teichen und einem Bach umgeben, wobei der Wassergraben teilweise verfüllt ist. Die Wirtschaftsgebäude liegen im Osten und Westen der Kernburg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Wiedelah
Erbaut
1292

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