Steinalkenheide
Hügelgräberfeld bei Zeven in Deutschland
Die Steinalkenheide ist ein Hügelgräberfeld im niedersächsischen Landkreis Rotenburg/Wümme. Es liegt zwischen den Dörfern Oldendorf und Badenstedt in der Gemeinde Zeven. Das Denkmal- und Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich über mehrere Hektar und ist von der Bade begrenzt. Südlich davon befindet sich das Naturschutzgebiet Bullensee und Hemelsmoor. Das Gräberfeld umfasst über 70 Grabhügel, wobei etwa 100 nachweisbar sind. Es gilt als der größte erhaltene Hügelfriedhof im Landkreis. Die Anlage reicht von der jüngeren Steinzeit bis in die ältere Eisenzeit zurück. Ein Großsteingrab wurde im 19. Jahrhundert rekonstruiert und unterschiedliche Namen wie „Hünenkeller“ oder „Fürstengruft“ erhielt. Auf dem Gelände stehen Erklärungstafeln der Kreisarchäologie, die weitere Informationen geben. Die Steinalkenheide bietet einen weiten Blick über die Landschaft und ist von Heidelandschaften umgeben. Die Grabhügel variieren in Form und Größe, und die Anlage ist Teil der Hügelgräberkultur. Die Namenserklärung verweist auf die mögliche Verbindung zwischen den Grabhügeln und den regionalen Alken-Bezeichnungen, die auf Geister oder Naturwesen hinweisen. Die Steinalkenheide ist ein beliebter Ausflugsort für historische und archäologische Interessierte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Gräberfeld
- Ort
- Zeven
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