Museum Haldensleben
Museum in Haldensleben in Sachsen-Anhalt
Das Museum Haldensleben wurde 1910 gegründet und ist ein Regionalmuseum mit Fokus auf die Kulturgeschichte der Region und der Biedermeierzeit. Es liegt in der Stadt Haldensleben und umfasst Außenstellen in Hundisburg. Das Hauptgebäude, ein spätklassizistisches Schulhaus aus dem Jahr 1866, diente ursprünglich als Lazarett und Schule. Seit 1953 ist es vollständig zum Museum umfunktioniert und wurde mehrfach erweitert. Die Gründung lag auf der Initiative von Fritz Wiegers, und seit 1960 leitete Bruno Weber das Museum. Die Dauerausstellung des Museums behandelt die Kulturgeschichte der Region Haldensleben, darunter archäologische Funde, mittelalterliche Aspekte und die Industrialisierungsphase. Ein Highlight ist das Gemälde „Lucretia“ von Lucas Cranach dem Älteren. Weitere Ausstellungen zeigen die Biedermeierzeit, die Steindruckentwicklung, die Familie Uffrecht sowie die Brüder Grimm. Zudem gibt es Sonderausstellungen zu Figuren wie Johann Gottlob Nathusius und seiner Porzellanfabrik. Das Museum bietet eine Vielzahl von Räumen und Ausstellungen, darunter ein nachgebautes Wohnzimmer der Biedermeierzeit, Fachwerkhäuser und das Schulmuseum Hundisburg. Das ehemalige jüdische Tempelgebäude, heute als „Haus der anderen Nachbarn“ bekannt, thematisiert Bevölkerungsgruppen ausländischer Herkunft. Die Außenstellen umfassen das Schulmuseum Hundisburg und die Loock-Sammlung im Barockschloss.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Haldensleben
- Adresse
- Breiter Gang, 39340 Haldensleben
- Erbaut
- 1910
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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